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Stoppomat? Was ist das denn? Drucken E-Mail
Das ist eine geniale Idee der beiden Friedrichshaferner Roland Hecht und Thomas Bischof. Es handelt sich um eine Zeitmessanlage, die sie zunächst nur am Bodensee installierten. Inzwischen gibt es weitere zumeist in Süddeutschland. Die Stoppomaten stehen:

  • Hirschhorn (ca. 8,3 km , 280 Höhenmeter) 69434 Hirschhorn
  • Höchsten (8,2 km, 360 Höhenmeter) 88693 Deggenhausertal
  • Kalmit (ca. 8,1 km, 500 Höhenmeter) 67487 Maikammer
  • Königstuhl (ca. 5,3 km, 320 Höhenmeter) 69151 Neckargemünd
  • Pfullingen (ca. 4,3 km, 270 Höhenmeter) 72805 Lichtenstein
  • Hoher Meißner (ca. 7,8 km , 480 Höhenmeter) 37290 Meißner

zur Stoppomat Homepage

TV-Ausschnitt

Quelle: Wikepedia


Geschichte

Der Stoppomat wurde in Deutschland 2005 geplant und projektiert, im Frühjahr 2006 gebaut und in Betrieb genommen. Vergleichbare Geräte wurden bislang in der Schweiz und in Österreich hergestellt. Die Swisstrophy stellt seit 2003 drei mobile Anlagen an neun verschiedenen Standorten für einen kurzen Zeitraum zur freien Verfügung. Am Großglockner und am Albulapass sind seit Jahren fest installierte Anlagen im Gebrauch.

Die erste Anlage in Deutschland steht auf dem Höchsten, der mit 833 Metern Höhe die höchste Erhebung im Bodenseekreis ist. Das Starthaus steht auf 499 m ü. NN in der Schönemühle bei Urnau, die Zielsäule auf 830 m bei Glashütten.

Das Starthaus und die Bergstation wurden im Frühjahr 2006 vom Radsportverein RSV Seersose e.V. aus Friedrichshafen geplant, gebaut und in Betrieb genommen. Auf der 8,2 Kilometer langen Strecke müssen 360 Höhenmeter bis zum Gipfel überwunden werden. Den Streckenrekord hält der Radprofi Jörg Ludewig vom Team Wiesenhof-Felt mit 16:09 Minuten. Das entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 30,46 km/h. Die wichtigste Veranstaltung auf der Anlage ist das jährlich stattfindende Lightweight Uphill. Mit 560 Teilnehmern im Jahr 2006 und 620 Teilnehmern 2007 stellt der Wettbewerb derzeit Deutschlands größtes Bergzeitfahren für Radsportler dar. In den Jahren 2006 und 2007 benutzten Radsportler die Anlage rund 8000-mal, um ihre Trainingszeit zu dokumentieren oder sich ranken zu lassen.

Derzeit werden Radfahrer, Läufer, Nordic Walker, Skater und Handbiker in verschiedenen Kategorien verwaltet.

Handhabung
Das Gerät ermöglicht die Dokumentation von Laufzeitergebnissen für Radsportler.

  • Der Sportler zieht eine Karte aus dem Kartenspender und beschriftet sie.
  • Zum Start der Zeitmessung wird die Karte abgestempelt. Der Stoppomat stempelt dabei die aktuelle Uhrzeit.
  • Nach Bewältigung der Distanz stempelt er die Karte am zweiten Gerät erneut ab, aus der Zeitdifferenz zwischen den beiden Geräten ergibt sich die Fahrzeit.
  • Der Sportler kann die Karte in einen dafür vorgesehenen Kasten einwerfen. Dieser wird regelmäßig geleert und die Daten werden in eine Datenbank eingetragen. Die Ergebnisse stehen dann über eine Website zum Abruf bereit.


 
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