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Radsport und Deutsch vertragen sich nicht Drucken E-Mail
könnte man meinen, wenn man so manchen Radsportkommentator reden hört, oder die einschlägigen Magazine aufschlägt. Da werden beispielsweise „Pedalen“ angeboten. Mag ja sein, dass es Regionen in diesem unserem Lande gibt, in denen der Plural durch einfaches anhängen eines „n“ gebildet wird. Wenn man aber eine Werbeanzeige gestaltet sollte der Blick in den Duden obligatorisch sein. Dann gäbe es diese peinlichen Ausrutscher(en) nicht.

Gänsehaut bekomme ich auch jedes Mal wenn die beiden Eurosport-Plauderer die Rennen(en) kommentieren. Ob sie wohl selbst „Schaden haben“? Vielleicht im Sprachzentrum. Oder finden sie es schick die Artikel einfach mal wegzulassen. Zit.: „Oooh, da hat er aber Pech in dieser Rennsituation Schaden zu haben.“

Aua! Das  tut „einmal mehr“ weh. Oder tut es einfach noch einmal weh? Ist das in jüngster Zeit im Sport so gerne benutzte „einmal mehr“ tatsächlich richtig oder nur derselbe doofe Anglizismus wie „nicht wirklich“. Man weiß es nicht, wo das noch hinführen wird.

Ich jedenfalls setzte mich nun einmal mehr auf mein Fahrrad, trete kräftig in die Pedalen und hoffe, dass ich nicht wirklich Schaden bekomme.

 
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